Katzen erfreuen sich großer Beliebtheit und spielen in der Bundesrepublik Deutschland als Haustiere eine wichtige Rolle:
14 % aller Haushalte haben eine Katze. Insgesamt werden 5,6 Mio. Katzen als Haustiere in der BRD gehalten, europaweit sind es sogar 31 Mio. in 21 % aller Haushalte. Katzen stellen also im häuslichen Umfeld relevante Allergenquellen dar. Untersuchungen zeigen, daß bis zu 10 % der Bevölkerung an einer Katzenhaarallergie leiden. Es scheint einleuchtend zu sein, daß das Halten einer Katze mit einer größeren Allergenexposition und damit einem größeren Risiko, eine Allergie zu entwickeln, verbunden ist. Aber auch gut die Hälfte aller Katzenallergiker haben nie eine eigene Katze gehalten.
Schon
geringer Allergenkontakt zum Beispiel in der Nachbarschaft oder im
Freundeskreis, aber auch unbewußter Katzenallergenkontakt beispielsweise
durch die Kleidung von Katzenhaltern scheint für die Entwicklung einer
Allergie auszureichen bzw. Beschwerden auslösen zu können.
Besteht einmal eine Allergie gegen Katzenhaare, kommt es häufig aufgrund
von Kreuzreaktionen auch zu Beschwerden bei Kontakt zu anderen Felltieren
wie beispielsweise bei Hunden.
Da die Anlage zur Entwicklung einer Allergie vererbbar ist, sollte man die Anschaffung eines Haustieres in Familien mit allergischer Veranlagung genau überlegen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird eine Person mit allergischer Veranlagung einmal gegen das eigene Haustier allergisch. Auch Personen, die beruflich bedingt häufigen Tierkontakt haben (Landwirte, Tierzüchter, Tierärzte, Laborpersonal etc.) können eine Allergie gegen diese Tiere entwickeln.
Mögliche Beschwerden durch Katzenhaarallergen:
Da Katzenallergene noch Stunden nach ihrer Freisetzung in der Luft schweben,
werden sie eingeatmet und können so Beschwerden im Bereich der Schleimhäute
verursachen. Die Augen fangen an zu tränen und zu jucken; es kann
sich eine Bindehautentzündung entwickeln. Die Nase kribbelt, es kann
zu Schnupfen und Niesanfällen kommen. Sind die Bronchien betroffen,
kann es zu Husten oder sogar zu Atemnot kommen. Da die Katzenhaarallergene
aus dem Speichel durch Belecken auf dem Fell verteilt werden, können
durch Berühren der Katze Juckreiz und Hautveränderungen mit Quaddel-
bzw. Ekzembildung ausgelöst werden.
Diagnose einer Katzenhaarallergie:
Unter Berücksichtigung des individuellen Beschwerdebildes sollte
eine Hauttestung durchgeführt werden mit kommerziell vertriebenen
Katzenhaarextrakten. Im Einzelfall kann auch ein Extrakt aus den Haaren
der eigenen Katze hergestellt und mitgetestet werden.
Über die Aktualität möglicher Hautreaktionen, daß heißt deren Krankheitswert, sollten Provokationstestungen an der Nasen- bzw. Bronchialschleimhaut entscheiden. Im Einzelfall kann der Allergiker selbst darüber Auskunft geben, ob er zum Beispiel bei Katzenkontakt Niesreiz, Hautjucken oder auch Atemnot verspürt. Unterstützend können Bluttests durchgeführt werden, um spezifische Antikörper gegen Katzenhaarallergen zu suchen.
Eine Erhöhung eines bestimmten Immunglobulins, des IgE, kann Auskunft darüber geben, ob eine individuelle Neigung, eine Allergie zu entwickeln, besteht. Durch geeignete Kontrollmaßnahmen (Lungenfunktions- prüfungen und unspezifische, bronchiale Provokationstestungen beim behandelnden Arzt, Peak-flow-Messungen durch den Patienten selbst) können die Diagnose eines allergischen Astham bronchiale sichern helfen.
Vorkommen von Katzenhaarallergen:
Die Hauptallergenquelle ist der Speichel der Katzen, wobei durch Belecken
des Felles eine Verteilung der Allergene stattfindet. Die Menge an produziertem
Allergen unterliegt Schwankungen: Nicht jede Katze produziert immer gleich
viel Allergen. Insgesamt scheinen Kater mehr Allergen freizusetzen als
weibliche Katzen. In den Wintermonaten ist die Allergenbelastung in Haushalten
mit Katzenhaltung höher, was möglicherweise daran liegt, daß
sich die Katzen dann häufiger in den Wohnräumen statt draußen
aufhalten.
Aber auch in Haushalten ohne Katzen wurde Katzenallergene in bedeutsamen Mengen nachgewiesen; aufgrund ihrer guten Schwebeeigenschaften werden sie zum Beispiel mit der Kleidung dorthin verschleppt. So ist es bekannt, daß die Menge an Katzenhaarallergen in der Raumluft um ein vielfaches ansteigt, wenn eine Person, die eine Katze als Haustier hält, einen Raum betritt.
Möglichkeiten der Allergiebehandlung:
Am besten ist ohne Zweifel die Abschaffung der Katze, auch wenn dies
dem Betroffenen schwerfällt. Nach der Entfernung der Katze aus dem
Haushalt sollten die Polstermöbel, Teppiche, Matratzen und ähnliches
Mobiliar einer intensiven Reinigung unterzogen werden, da sonst die Katzenallergenmengen
in diesen Reservoirs die Beschwerden weiter unterhalten können.
Am effektivsten ist ein weitestmöglicher Austausch des Mobiliars. Ist es im Einzelfall nicht möglich, die Katze als Haustier abzuschaffen, sollte zumindest versucht werden, die Allergenkonzentration im häuslichen Milieu niedrig zu halten. Maßnahmen wie regelmäßiges Staubsaugen, häufiges und langanhaltendes Lüften, Luftfiltration sowie Abschaffung von Polstermöbeln und Teppichen gelten als geeignet. Unterstützend sollte die Katze einmal wöchentlich gewaschen werden. Nach Ausschöpfung aller geeigneten Karenzmaßnahmen ist in Einzelfällen die Möglichkeit einer spezifischen Immuntherapie gegeben, die die Allergentoleranz erhöhen und zu einer subjektiven Symptombesserung führen kann.
Ist ein gelegentlicher Katzenkontakt unvermeidbar, beispielsweise bei Einladungen oder im Familien- und Freundeskreis, so sollte vor solchen Situationen ein vorbeugend wirkendes Medikament eingenommen werden. Ein entsprechendes Präparat kann Ihnen vom behandelnden Arzt empfohlen werden. Die Effektivität der genannten Maßnahmen kann durch geeignete Kontrollmaßnahmen im Verlauf überprüft werden. Lungenfunktionsprüfungen beim behandelnden Arzt, Peak-flow-Messungen durch den Patienten selbst).
(© www.meineallergie.de) (gibt es wirklich)
Aber ich sag, ist alles Quatsch:
Schauen wir uns mal die Realität an

Dieser kleine Stubentiger macht uns krank. Ich möchte zwar nicht behaupten das er hierbei gezielt, oder gar heimtückisch vorgeht, aber durch seine Leckerei an diversen Körperstellen und nicht nur am Fell (der Kater meiner Ex hat sich z.B. immer an seinem Pimmelchen rumgeleckt (P.S.: Wenn ich mir am Pimmelchen rumlecken würde würden die Menschen auch allergisch auf mich reagieren)) fliegt da irgendetwas durch die Luft was uns krank macht, denn wie wir ja grade gelernt haben ist es nicht das Haar als solches, sondern viel mehr die Spucke des Viehs das uns japsen und unser Haut erblühen lässt.
Wie mein Vorredner ja nun schon gesagt hat ist in solchen Fällen wirklich die wahrscheinlich beste Methode diesem Angriff von Katzenspucke zu entgehen: Das Tier weggeben oder einschläfern lassen (oder zum einschläfern weggeben, wie auch immer).
Aber mal Hand aufs Herz: Wer bringt das schon fertig ? Die bessere (und auch humanere Methode) ist dem Tierchen klarzumachen das es nicht an sich rumlecken soll. Doch wie stellen wir dies an: Hier zwei Methoden:
Methode I: Der Katze eine kleben
Wir benötigen hierzu:
1 Rolle Klebeband

Zur Anwendung dieser Methode ist es allerdings erforderlich das die Katze schläft, betäubt oder besoffen ist (in allen 3 Fällen bietet es sich an in den Napf mit dem Wasser, Wodka oder 80% Strohrum zu füllen). Ist die Katze dann erstmal geistig weggetreten nehmen wir einfach etwas vom Klebeband und kleben ihr die Schnauze zu.
Da es in einzelfällen schon vorgekommen ist das wenn man zu kleine Stücke nimmt es sich wieder löst, kann man alternativ natürlich auch den ganzen Kopf des Stubentigers umwickeln obwohl hierbei darauf zu achten ist das die Augen frei bleiben da sonst die Katze völlig blind durch die Gegend läuft und sich vielleicht verletzen könnte.
Ein negativer Effekt dieser Methode sei allerdings erwähnt: Dadurch das sich die Katze nun zwar nicht mehr lecken kann (was ja nur ihrer Gesundheit dient), ist sie allerdings auch stark in der Aufnahme von Wasser und Leckerlie beschnitten, was natürlich über kurz oder lang zum Tode führen würde. Bitte sprechen sie in diesem zusammenhang auch im Vorfeld mit ihrem Tierarzt ob man der Katze z.B. mit Kochsalzlösungen oder einem Tropf helfen kann.
Methode II: Piercing
Wir benötigen hierzu:
1 Hammer
1 Nagel

Bei dieser Methode ist darauf zu achten das sie zum Wohle des Tieres an der Stelle durchgeführt wird an der das Tier seine, in der Fliegerei würde man sagen, endgültige Parkposition einnehmen soll (aus humantechnischen Gründen sollte dies der Freßnapf sein). Wenn das Tierchen also nun mit der Nahrungsaufnahme beschäftigt ist, also durch seinen natürlichen Freßtrieb nicht mehr seine Umwelt wahrnimmt, sollte man zu Hammer und Nagel greifen und es mit einen gezielten Schlag von hinten durch Zunge und Unterkiefer an dieser Stelle fixieren.
Sicherlich wird dies nicht nur der Katze sondern auch ihnen im ersten Moment wehtun aber sie sollten darauf jetzt keine Rücksicht nehmen, schließlich geht es ja hier um ihre Gesundheit und damit sollte man nicht scherzen. Nachteil dieser Methode ist allerdings, das sich das Tierchen von nun an nur noch im Kreis um den Freßnapf bewegen kann.
Zusätzlich ist darauf zu achten das das Futter nur noch mit dem Oberkiefer in den Mund gezogen werden kann. Wer dies nicht mit ansehen kann (ist auch kein schöner anblick) Sollte an dieser Stelle wieder den Tierarzt fragen wegen Kochsalzlösungen und gegebenenfalls Tropf. Bei korrekter Anwendung dieser Methode sollte das Ergebnis wie folgt aussehen:

Ich hoffe ihnen mit diesen kleinen Tips weitergeholfen zu haben, und möchte an dieser Stelle noch erwähnen das dies auch mit Hunden funktioniert, allerdings variiert je nach größe des Tieres die Nagelgröße beträchtlich.